Birgitta Thaysen

Birgitta Thaysen

// Fotografie
// Installation
// Lichtkunst
// Medienkunst

Über mich

Birgitta Thaysen, 1962 Geboren in Gelsenkirchen

Studium: 1985-1992 Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher und Nan Hoover
Abschluss: Meisterschülerin

  • Lebenslauf Birgitta Thaysen
    1983-1984 Kunstakademie Düsseldorf Gasthöhrerin bei Karl Kneidl, Bühnenbild
    1985-1991 Kunstakademie Düsseldorf Studium Fotografie und Medienkunst
    1997-2010 Deutschland Lehrtätigkeit an verschiedenen Bildungseinrichtungen
    2008-2010 Düsseldorf Vorstandsmitglied der Filmwerkstatt Düsseldorf e.V.
    2010 bis jetzt Krefeld wiss. Mitarbeiterin und Dozentin der Hochschule Niederrhein in Krefeld für Fotografie/Film
    2017 bis jetzt Deutschland berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)

Meine Arbeit

In meinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf habe ich mich im Spannungsfeld zwischen der dokumentarischen Fotografie (Prof. Bernd Becher) und der Lichtkunst / Perfomance (Prof. Nan Hoover) befunden. Das hat mich dazu gebracht, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Medien zu erproben und über Grenzen zu gehen. Mich interessiert die Wahrnehmung des Alltäglichen und wie sie sich durch den künstlerischen Akt (Rezeptionsästhetik) verändert. Dabei sind meine Medien die sw-Fotografie, Filme, Installationen und Lichtkunst.

  • Auszeichnungen
    2018 Art Award Nominierung "DA art award" Giordano Bruno Foundation
    2002 Arbeitsstipendium des Kulturamtes Düsseldorf En Hod, Israel
    1993 einjähriges Arbeitsstipendium des Kultusministeriums NRW Schloss Ringenberg
(1) Palmen, Costa Rica 2014
Bildrechte: Birgitta Thaysen 2014

Analoge Doppelbelichtung / Wandinstallation 240x240cm (9 Bildern je 80cm)

(2) „Wolken Himmel“ / LED Medienwand / BND Berlin / Entwurf in der Endauswahl 2011
Bildrechte: Birgitta Thaysen 2011

Die Grundlage des Entwurfes ist ein Film, der den Himmel und seine Wolkenformationen in schwereloser Weise vorbei ziehen lässt. Die Wolken bewegen sich in der Medienwand von links nach rechts, ziehen durch ein „schmale Fenster“ in Anlehnung an die Fenstergestaltung des Innenhofes. Im Weiteren stellt die Medienwand durch ihre Luminanz eine zusätzliche Lichtquelle im sonnenlosen Innenhof dar. Den Himmel zu betrachten, bedeutet für einen Augenblick inne zu halten und in Gedanken woanders hin zu wandern - wo war unser letzter Urlaub und wie warm war es da? Man sagt, Wolken sind heimatlos, sie kennen keine Grenzen. Wolken lassen sich treiben, sie sind frei und stehen hier als Metapher für Hegels Philosophie - "die Freiheit ist das einzig wahre des Geistes". Ein Grundgedanke, der für die Arbeit des BND, des BfV und schließlich dieser Ausbildungs- und Fortbildungsstätte stehen sollte.

(3) „Tulip DreamBox“ / begehbare Box zur Übernachtung / Wettbewerb und Realisierung DormArt 2006
Bildrechte: Christian Psyk 2006

Die Rauminstallation ist eine Dreambox mit dem Namen „Tulip“ und konzentriert sich auf den Gegensatz von Traum und Realität und läd den Besucher / Schläfer ein, in einen meiner Träume zu übernachten. Der Raum ist in einem dunklen Rot gestrichen. An der Stirnwand ist eine Aussparung für einen Monitor. Auf dem Monitor ist ein Film zu sehen mit dem Namen „Tulip“. Er läuft endlos und stellt einen meiner Träume dar. Auf der linken Wand hängt ein roter Seidenpyjama, der den Schläfer einladen soll, von der Realität in den Traum zu gehen. Die beiden Perücken, auch auf der linken Wand, sind Gegenstände aus dem Film „Tulip“, die, genau wie die Tulpen auf der rechten Seite, den Übergang von Traum zur Realität darstellen sollen. In der Mitte des Raums steht ein Bett mit einem roten Samtüberwurf. Der Samtüberwurf stellt wiederum eine Analogie zum Film „Tulip“ her und stellt den Übergang von der Realität zum Traum dar.