Felix J.H. Stumpf

Felix Stumpf

// Grafik
// Installation
// Malerei
// Objektkunst
// Skulptur/Plastik

Über mich

Felix Stumpf, 1977 Geboren in Stuttgart

Studium: 1. Visuelle Kommunikation (Pforzheim) 2. Forschende Kunst im öffentlichen Raum (Weißensee)
Abschluss: 2004 Dipl. Des. 2012 Master of Arts


Meine Arbeit

Felix Stumpf schafft Rauminstallationen und Aktionen. Er ist auch im Arbeitsfeld der Grafik und der Malerei aktiv, auch erhielt er Auszeichnungen im Bereich der Buchkunst. Die Gestaltung des Raumes, Schaffung von Räumlichkeiten im Raum sind ein Thema und Anliegen seines Schaffens.

  • Auszeichnungen
    2020 1. Platz Kunst im Treptower Park
    2016 1. Platz Ernst Busch (Kunst am Bau)
    2012 Nachwuchspreis Buchkunst (Stiftung Buchkunst)
  • Arbeiten im öffentlichen Raum
    2020 Himmlische Rose
    2019 Eine Frage des Standpinktes
(1) Himmlische Rose
Bildrechte: Foto: Ivar Veermäe

In diesem Jahr entschied sich das Preisgericht für die Skulptur „Himmlische Rose (Hoffnung, Wandel und Paradies)“ des Berliner Künstlers Felix Stumpf. Der Künstler entwickelte sein Vorhaben während des Corona-Pandemie-Lockdowns und versteht sein Kunstwerk als eine Reaktion darauf. Somit ist sein Kunstwerk das erste im Berliner öffentlichen Raum zur Covid 19-Pandemie.

(2) Eine Frage des Standpunktes
Bildrechte: Foto: Ivar Veermäe

Eine 13 Meter hohe Plastik aus einzelnen Stahlprofilen in Weiß und Schwarz, die von der Zinnowitzer Straße aus das von den Studierenden verwendete Protestsymbol für den neuen Zentralstandort — die schwarze Strichzeichnung eines Hauses – sichtbar werden lassen und im Stadtraum künstlerisch markieren. Das Preisgericht würdigt den Entwurf als ortsbezogene Setzung, der insbesondere die Entstehungsgeschichte des Bauvorhabens berücksichtigt. Das — je nach Standpunkt der Betrachter — wahrnehmbare Wechselspiel aus formaler Offenheit und konkreter Bedeutung wird der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in besonderer Weise gerecht. (...)

(3) Ansichtssache (c m y r g b)
Bildrechte: Foto: Benjamin Tafel

Die Skulptur ist ein Kubus aus Stahl. Beim Betrachten aus einer direkten Seitenansicht zeigt sich in der Mitte ein Kreuz von jeder der sechs Würfelseiten aus gesehen. Jede Seite hat eine eigene Farbe. Diese Farbgebung wirkt im ersten Moment willkürlich. Doch steckt dahinter ein Farbsystem, das sich aus der additiven und subtraktiven Farbmischung zusammensetzt. Die additive Farbmischung basiert in seiner Grundlage auf dem rgb-Farbraum (Rot, Grün, Blau), wie er z.b. bei Monitordarstellungen verwendet wird. Die Subtraktive Farbmischung ist eine physikalische, die auf den Primärfarben Gelb, Magenta und Cyan basiert. Mischt man sie jeweils untereinander entstehen die Mischfarben RGB und wenn alle gemischt werden Schwarz. Bei der additiven Farbmischung entsteht bei einzelner Mischung CMY und bei vollständiger Weiß. Aus diesem formalen Spiel mit dem perspektivischen Blick und der präzisen Farbgebung entstehen aus dem jeweiligen Betrachtungspunkt der Skulptur völlig neuartige Ansichten.