Christiane ten Hoevel

Christiane ten Hoevel

// Grafik
// Medienkunst
// Objektkunst
// Partizipation

Über mich

Christiane ten Hoevel, 1964 Geboren in 71522 Backang

Studium: Freie Kunst
Abschluss: Meisterschülerin

  • Lebenslauf Christiane ten Hoevel
    1985 - 92 Hochschule der Künste Berlin Studium der Freien Kunst
    1989 Rijksakademie Amsterdam Studienaustausch
    2008-2010 Arnstadt, Thüringen Stellvertr. Professur
    2006-2007 Alanushochschule Bonn Professur
    seit 2002 verschiedene Hochschulen Honorardozentin
    seit 1994 bundesweit Ausstellungstätigkeit

Meine Arbeit

Künstlerisches Schaffen ist ein Denken, das über das Tun läuft: die Hand zeigt dem Kopf, was er mit Worten nicht fassen kann. Durch die Kunst lässt sich über unsere Beziehung zur Welt und unseren Umgang damit nachdenken. Dieses `tätige Denken´ erzeugt ein tiefgehendes Wissen, dass über die Sprache hinausgeht. Ausgehend von zeichnerischen Überlegungen und sprachlichen Möglichkeiten entwerfe ich Bilder, Objekte und partizipatorische Angebote für spezifische Kontexte, die Gedanken hervorrufen über mögliche Aussagen, mögliche Zusammenhänge und möglichen Sinn oder Unsinn. Im Betrachten und Nachdenken und Umgehen damit eröffnen sich neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten.

  • Auszeichnungen
    2015 Förderung Kulturfond Ausstellungsprojekt mit Buch
    2014 Airtist in Residence Städt. Galerie Wertingen
    1994 Senatsstipendium Berlin
  • Arbeiten im öffentlichen Raum
    2019 Anzetteln, Kulturprojekte Berlin partizipatorische Arbeit
    2012 72 Hours of Urban action Stuttgart
    2010 Kunst am Bau Oberschule in Berlin
(1) ANZETTELN

An verschiedenen Stationen taucht die Ausstellung im historischen Möbelwagen (Konzept KPB) auf, die die wesentlichen Ziele der Revolution 1918/19 zum Thema. Der begleitende, wechselnde Schilderwald und die Zettelausfüllstation bieten Raum auf diese noch heute aktuellen Themen zu reagieren: Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit, Forderung nach Frieden, Gleichberechtigung und das Recht auf Arbeit. Über 3 Monate an 5 Plätzen in Berlin, gefördert von den Kulturprojekten Berlin

(2) PUBLIC LIBRARY

Der Titel der Ausstellung ist eine Anspielung auf den Kulturbildungsauftrag `Public Libraries´, (wie es sie vor der Gründung der AGB nur in den USA gab). Es ist eine Art Brainstorming mittels Kunst; das Öffnen eines Diskurses, angebunden an die Vielschichtigkeit dieses so populären wie heute fragilen, vielfach befragten und sich selbst hinterfragenden Teils des öffentlichen Raums. der Bibliothek. 22 eingeladene Künster*innen, Amerika Gedenkbibliothek Berlin, gefördert vom Hauptstadtkulturfond, Kooperation mit Katharina Hohmann

(3) HANDLUNGSVORSCHLÄGE

Unterschiedliche Vorschläge sprechen das soziale Miteinander, das für sich sein oder die alltäglichen Handlungsweisen an, z.B.: „TEILE EINE GUTE IDEE MIT“, „SPRICH EINE EINLADUNG AUS“, „VERÄNDERE ETWAS OHNE DASS ES ZU BEMERKEN IST“, „BIETE DEINEN PLATZ EINER ANDEREN PERSON AN“ oder „DENKE DIR FÜR DEIN VORHABEN ZWEI MÖGLICHKEITEN AUS“. Wer will, kann die Vorschläge in die Realität umsetzen. Sie wirken aber auch schon, wenn man sie sich als die Vorstellung einer Möglichkeit durch den Kopf gehen lässt. 9 Vorschläge sind auf Postkarten gedruckt, die zum Mitnehmen ausliegen. Diese Vorschläge können außerhalb des Raumes weiterwirken. 2012 realisiert, Oberschule Berlin Friedrichshagen, Bezirkskulturamt