Cornelia Rapp

Cornelia Rapp

// Glaskunst
// Installation
// Konzeptkunst
// Lichtkunst
// Objektkunst
// Partizipation
// Skulptur/Plastik

Über mich

Cornelia Rapp, 1957 Geboren in Berlin

Studium: Studium der Bildhauerei in Verbindung mit Architektur bei Prof. Kornbrust, Kunstakademie München
Abschluss: Akademische Bildhauerin

  • Lebenslauf Cornelia Rapp
    1957 Berlin geboren
    1980 -1983 Garmisch-Partenkirchen Lehre als Holzbildhauerin
    1984 - 1989 München, Kunstakademie Studium der Bildhauerei
    seit 1989 freischaffend

Meine Arbeit

Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von der Bildhauerin Cornelia Rapp sind temporäre Installationen, die sich auf historische Räume und Zeiten beziehen, die mit unserer gegenwärtigen, gesellschaftlichen Situation auf vielfältige Weise verbunden sind. Im Mittelpunkt ihrer historischen Recherchen stehen Individuen oder gesellschaftliche Gruppen, deren Schicksale durch Erzählungen und Artefakte lebendig werden. Ebenso erweist sie großes Können in der Verbindung von Kunst mit neuer und alter Architektur. Auf diesem Weg schafft sie durch Dissoziation und Transformation bestehender Räume neue Raumsituationen, die sinnlich erlebt werden können. Überzeugend sind dabei sowohl die wohlüberlegte Auswahl der Räume und die Präzision, mit der die Recherchen durchgeführt werden, als auch die technische und handwerkliche Ausführung der Installationen. Als Bildhauerin beherrscht sie sowohl die Nutzung traditioneller Medien wie Holz, Stein etc. als auch die neuen Medien.

  • Auszeichnungen
    2020 Kunstpreis des Landkreises Landsberg a. Lech
    2009 Kunstpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen
    2016 1.Preis , Friedensdenkmal Gundelfingen zusammen mit TerraNova-Landschaftsarchitekten, München
  • Arbeiten im öffentlichen Raum
    2020 Friedensdenkmal Gundelfingen Projekt zusammen mit TerraNova-Landschaftsarchitekten München
    2005 "Transmitting Light", Rauminstallation zusammen mit Architekt Prof. Florian Nagler, München
    2003 Abschiedsraum Johanniterhaus Herrsching
(1) Friedensdenkmal Gundelfingen
Bildrechte: Fotografie Boris Storz, München

Umgestaltung eines Kriegerdenkmals aus dem Dritten Reich zum Friedensdenkmal. Künstlerische Intension: Das alte Denkmal wurde geöffnet und ein großer, blauer Glaskubus wurde als „Tor“ in das Denkmal gesetzt. Das gesamte „Nazibauwerk“ wurde restauriert und weiß gekalkt, inklusive der Gedenktafeln, um durch die Farbe Weiß einen Transformationsprozess einzuleiten. Das umliegende Gelände wurde von TerraNova-Landschaftsarchitekten neu konzipiert. Neue Gedenktafeln im Inneren des Gebäudes erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Aussenbereich wurden moderne Gedenkstelen für drei Widerstandskämpfer-innen aus dem Ort errichtet.

(2) "Transmitting Light"
Bildrechte: Fotografie Siegfried Wameser

In einer ehemaligen Munitionsfabrik aus dem 3. Reich temporäre Rauminstallation mit 30.000 echten Rosen als Rosenteppich ausgelegt, um den 30.000 jüdischen Opfern zu gedenken, die im Dritten Reich vom KZ Dachau nach Landsberg transportiert wurden, wo sie in Landsberg durch Zwangsarbeit teilweise ihr Leben verloren. Jedem Opfer eine Rose. Videoprojektion an den 7 Meter hohen Wänden ( Film von US-amerikanischen Soldaten vom Öffnen der Lager) und Lichtraum von Architekt Florian Nagler. Gedenkarbeit mit dem Künstlerischen Ansatz der Transformation für die Opfer.

(3) " The colored Light"
Bildrechte: Fotografie Cornelia Rapp

Ein ca. 350 cm x 350 cm großer , begehbarer Kubus, bespannt mit transluzentem, magentafarbenem Gewebe. Durch eine 30 cm große Öffnung können die Besucher des Strandparks den quadratischen Kubus betreten. Verweilt der Besucher länger darin, und tritt dann wieder hinaus, bemerkt sie/er die Wirkung der intensiven Farbe.