Monika Goetz

Monika Goetz

// Architektur
// Glaskunst
// Installation
// Konzeptkunst
// Lichtkunst
// Skulptur/Plastik

Über mich

Monika Goetz, 1968 Geboren in Würzburg

Studium: 1993 – 98 Kunsthochschule Kassel, Freie Kunst
Abschluss: Diplom


Meine Arbeit

Bei Kunst am Bau Projekten beginne ich mit einer Recherche zum Hintergrund und Charakter des Standortes und seiner Umgebung. Mein Ansatz ist, die besonderen Eigenschaften des jeweiligen Ortes in seiner ganzen Bandbreite zu verstehen. Dies kann sich u.a. auf architektonische, kulturelle, soziale oder historische Besonderheiten beziehen, jeder Standort ist auf seine eigene Art speziell. Ausgehend von dieser Recherche entwickle ich das Konzept der jeweiligen künstlerischen Arbeit. Durch konkrete Setzungen oder subtile Eingriffe und Veränderungen, werden neue Kontexte hergestellt und die Betrachter*innen angeregt, die eigene Wahrnehmung und die Wahrnehmung des Ortes zu hinterfragen und neu zu erleben. Letztendlich entsteht durch die Symbiose aus der Charakteristik des jeweiligen Kunststandortes und meiner eigenen künstlerischen Handschrift, eine prägnante, sinnstiftende und speziell für den jeweiligen Ort kreierte Installation.

  • Auszeichnungen
    2019 Käthe-Dorsch-und-Agnes-Straub-Stiftung Stipendium
    2016 Erwin und Gisela von Steiner Stiftung Katalogförderung
    2013 Kunstfonds Bonn Arbeitsstipendium
  • Arbeiten im öffentlichen Raum
    2020 Tunnel to Planet B Schlosspark Kaarz
    2018 Inhale/Exhale & Independent Lines Kunst am Bau, 122CC, NYC
    2015 Sternbilder Kunst am Bau, JVA Stuttgart-Stammheim
(1) Inhale/Exhale & Independent Lines, 122 Community Center, Lower East Side, NYC, 2018
Bildrechte: Copyright Monika goetz

Mit Anbruch der Dunkelheit wird die Beleuchtung des Gebäudes in ausgewählten Bereichen derart animiert, dass sie dem menschlichen Atem gleicht. Synchron und über das Haus verteilt (Dach außen, Treppenhaus, Theater- und Eingangslobbies, Aufzugswände, Eingangsbereich) wird das Raumlicht langsam heller und dunkler. Zusätzlich sind 4 Metallstreifen im Boden des Eingangbereichs eingelassen. Inhaltlich komplementieren diese das immaterielle atmende Licht indem sie Lichtstrahlen symbolisieren. Formal durchbrechen sie das strenge Muster der Bodenplatten, verweisen auf die kreative Ausrichtung des Hauses und leiten Besucher*innen in das Gebäude hinein.

(2) Sternbilder, JVA Stuttgart-Stammheim, Nordhöfe, 2015
Bildrechte: Copyright Monika Goetz

In den beiden Nordhöfen werden je zwei ganzjährig über Stuttgart sichtbare Sternbilder installiert. Einmal Kepheus und Eidechse, im anderen Hof Drache und Schwan. Tagsüber können die Elemente als Sitzbänke oder Treffpunkte verwendet werden, nachts erstrahlen die Sterne und sind aus den Zellen wahrnehmbar. Indem ein Teil des Himmels auf die Erde gebracht wird, wird eine Verbindung zur Umgebung und somit zur Gesellschaft geschaffen.

(3) 2200 K, Lahninsel, Gießen, 2014
Bildrechte: Copyright Monika Goetz

Mit Anbruch der Dunkelheit erstrahlt ein LED-Ring über einer über 150-jährigen Eiche. Dieser Baum steht als Solitär auf einer Insel mitten in der Lahn. Je dunkler es wird, desto mehr tritt die Konstruktion in den Hintergrund und der Lichtring in den Vordergrund. Vom Ufer aus gesehen scheint ein Heiligenschein über der Baumkrone zu schweben.