craus | hahn

Künstler*innengruppe

// Architektur
// Grafik
// Installation
// Konzeptkunst
// Land Art
// Objektkunst
// Partizipation
// Skulptur/Plastik
// Street Art
craus_|_hahn

Über uns

Sandy Craus und Sebastian Hahn

craus | hahn, 2018 gegründet in Köln


Unsere Arbeit

craus | hahn arbeiten seit 2018 gemeinsam an Objekten und Interventionen vorzugweise im öffentlichen Raum. Mit ihrem künstlerischen Vorgehen erforschen sie gewitzt Brüche und Spielmöglichkeiten des Raums. Sie schaffen mit ihren Arbeiten brachial-poetisch und unverblümt Anknüpfungspunkte für gesellschaftliche und geopolitische Fragestellungen der Betrachter*innen zum jeweiligen Ort und dessen Schichtungen.

  • Arbeiten im öffentlichen Raum
    2019 Gatecrash Installation auf einer stillgelegten Rolltreppe, Köln - Ebertplatz
    2019 Himmelfernes Text für einen reanimierten Mittelstreifen eines Fußgänger/Fahrradweges, Köln
    2018 Plastik für Maintal nicht realisiertes Objekt für das Bürgerhaus Maintal-Bischofsheim, 3.Platz in der finalen Runde des 2stufigen offenen Wettbewerbs
(1) Gatecrash
Bildrechte: craus-hahn

Installation auf einer stillgelegten Rolltreppe - im Rahmen des Wettbewerbes "Neue Zugänge am Ebertplatz" Material: Holzkuben, Licht, Farbe, geländerseitig erscheint der auf Forexplatten gedruckte Schriftzug: what the hell does that mean? Das Objekt füllt mit seinem Volumen den gesamten Negativraum der Rolltreppe aus, folgt der Richtung der Treppe bis zur Bodenfläche der Untergrundpassage des Platzes. Eine starke Anziehungskraft geht von diesem sich in die Raumlücke der Treppe drängenden Klotz aus, man streicht über die Flächen, folgt mit den Augen der Richtung des in den Untergrund strebenden Objekts und wird beim Heruntergehen der Treppe förmlich mitgezogen. Die Lichtschlitze pulsieren atemrhythmisch und geben dem enormen Materialklotz etwas dynamisch technisch Anmutendes. Die neongrüne Fläche, die den oberen herausragenden Teil abschließt, erscheint als unpassierbares Tor zur stillgelegten Rolltreppe. Das Objekt in seiner Gesamtheit lässt Assoziationen zu Raumschifffahrtsthemen zu.

(2) Himmelfernes
Bildrechte: craus-hahn

Intervention auf einem vielbefahrenem und nutzungsbedingt umstrittenem Fußgänger- und Fahrradweg Reaktivierung des ehemals vorhandenen weißen Bodenmarkierungsstreifen, dessen leuchtende Linie zu einem Feld für einen Text wird, welcher eine Abfolge von Wahrnehmungen, Atmosphären, Handlungen einer laufenden Person schildert, ohne diese Person selbst zu beschreiben. Es entstehen offene Pattern, die zum anknüpfen einladen und ein assoziatives Spiel eröffnen, das mit jedem Mal entlanglaufen, -fahren, -gehen, -schlendern neue Bilder im Kopf entstehen lässt.

(3) Plastik für Maintal
Bildrechte: craus-hahn

Im Rahmen des zweistufigen Wettbewerbs, entstand ein dreidimensionales Objekt von ästhetischer und zugleich benutzbarer Qualität, um dem Vorplatz des Bürgerhauses einen topographischen Fixpunkt zu geben, der Menschen anzieht, zusammenbringt und zum Verweilen/ zur Begegnung einlädt. Der treppenartige Zylindersockel aus Beton dient als Sitz und Verweilort, in den vier darauf verankerten fluoreszenten Acrylglasscheiben ist jeweils ein Stadtplan der vier Stadtteile Maintals eingefräst. Maintal wurde erst 1974 zu einer Ortschaft zusammengefügt, die Bemühung die Orte fühlbar zu einer Stadt zusammenwachsen zu lassen dauert an. Im begehbaren Objekt sollten sie zusammengefasst, aber dennoch in ihrer Singularität erfahrbar werden.