Fabian Gatermann

Fabian Gatermann

// Glaskunst
// Installation
// Konzeptkunst
// Lichtkunst
// Medienkunst
// Objektkunst
// Partizipation
// Skulptur/Plastik

Über mich

Fabian Gatermann, 1984 Geboren in München

Studium: Mendienkunst, Ingenieurswissenschaft & Design, Kommunikatiionswissenschaften
Abschluss: BA, MSc.


Meine Arbeit

Mit Geist und Händen möchte ich Kunst aus substantieller Materie und Phänomenen erforschen. Ich will der Welt immanente Strukturen und Wahrheiten erfassen und mit meinen Arbeiten erfahrbar machen. Mein Arbeitsprozess dauert so lange, bis ich nahe genug an eine Essenz komme, die in sich selber ruht und eine tiefergehende Wahrheit offenbart. Meine Herangehensweise erfordert es, die Ausgangsmaterie ohne Vorurteil zu besehen, anzufassen, zuzuhören, zu durchdringen und aus diesen Erfahrungen künstlerische Konsequenzen zu entwickeln. Dabei muss ich es mir erlauben, einen forschenden Prozess mit offenem Ausgang zu betreiben, der mich immer wieder auch durch Fehler selbst überrascht. Die Prinzipen von Reihung, Ordnung und Iteration geben meinen Objekten Form, die ich mit (Algo-)rhythmus, Farbe und Disruption aufbreche.

  • Auszeichnungen
    2012 Core Design Award
    2018 Preis der Lichtwoche
    2018-2020 Artist Grand State of Bavaria
  • Arbeiten im öffentlichen Raum
    2019 Horizont e.V. Haus, München
    2016 Kbo Klinik Fürstenfeldbruck
    2015 Atriumhaus
(1) NAZARETHKIRCHE München-Bogenhausen LICHTINSTALLATION FABIAN GATERMANN LICHTKREUZUNG
Bildrechte: Siegfried Wameser

Die zeltartige Struktur des dunklen Kirchenraumes wurde durch die Rauminstallation von Fabian Gatermann in einen lichten Sternenkosmos verwandelt. Unzählige kleinere Objekte brechen das im Raum zusätzlich angebrachte Licht und lassen die weißen Wände in allen Regenbogenfarben aufscheinen. Die Elemente bestehen aus zwei beschichteten länglichen Plexiglasquadern, die zu griechischen Kreuzen zusammengefügt wurden. Das einfallende Licht wird von den Kreuzen, ähnlich wie bei einem Prisma, in alle Spektralfarben aufgefächert. Die Objekte sind hinter dem Altar in regelmäßigen Abständen auf der Wand montiert. Die Installation lädt den Betrachter zur Interaktion ein, da sich die Farbwahrnehmung je nach Betrachtungswinkel verändert.

(2) City Light Charts Luminale 2016
Bildrechte: Courtesey of the Artist

Die Frankfurter U-Bahnstation Schweizer Platz wurde während des Lichtfestivals der Luminale komplett zur einer begehbaren Lichtinstallation namens City Light Charts. Unterschiedliche Daten und Graphen wie die von Kryptowährungen, der Dotcom- Blase, des Rohöls oder der Migrationsentwicklung wurden kunstvoll zu amorphen und organischen Objekten entwickelt; davor hat der Künstler in einem Selbstversuch an unterschiedlichen Börsen investiert, um den emotionalen Sog der Kursverläufe nachzuvollziehen. Zur Luminale 2018 waren die zehn faszinierenden Objekte Teil einer Lichtinstallation. Sie hielten den normalerweise für Werbung vorgesehenen Raum künstlerisch besetzt und luden zur Reflexion ein. Das Projekt wurde unterstützt von Hauck & Aufhäuser, STRÖER, der Verkehrsgesellschaft Frankfurt, dem Kulturamt Frankfurt und den beteiligten Museen.